Sonntag, 13. Juli 2008

15. Prossener Turnier


Am 12.07.2008 fand das Prossener Tischtennis-Turnier für Jedermann zum fünfzehnten Mal statt.
Der VfL Pirna-Copitz 07 war mit sechs Startern vertreten. Insgesamt nahmen 38 Sportfreunde teil, ein neuer Teilnehmerrekord.

Zum Warmmachen wurden wie gewohnt Doppel im einfachen K.O.-System gespielt, bis auf das Finale in zwei Gewinnsätzen. Die Copitzer Paarungen lauteten Meyer/Eichhorn, P., Altmann/Eichhorn, T. (1. TTC Darmstadt) und Schmidt/Hanke.

Entgegen aller Erwartungen war für Meyer/Eichhorn nach dem klaren 2:0 - Sieg gegen Viehrig/Brandt (Reinhardtsdorf) gegen die späteren Doppelsieger Wenzel/Ferner (Radebeul Naundorf) mit 1:2 Schluss. Wenzel/Ferner bezwangen im Anschluss auch Lottes/Sachse und im Finale die stark eingeschätzten Reichel/Dunsch (Königstein) 3:1.

Nach einem Freilos war für Schmidt/Hanke gegen Ehrenreich/Heymann (Sebnitz/Graupa) bereits in der zweiten Runde Schluss.
Altmann/Eichhorn, Th. bezwangen zunächst Kretschmar/Endler mühelos. Nun warteten Ehrenreich/Heymann. Und es sollte ein furioser Kampf werden mit guten Ballwecheln aber dem besseren Ende im entscheidenden dritten Satz für das Sebnitzer/Graupaer Duo, die sich neben Sachse/Lottes den dritten Platz sicherten. Eine knappe Führung kurz vor Schluss reichte den Copitzern nicht.

Der am stärksten eingeschätzte Copitzer Meyer - das erste Mal beim Prossener Turnier dabei - führte seine Gruppe souverän an. Er siegte gegen Ferner, Carl, T. Reichel, Petrich und Schmidt bei nur zwei abgegebenen Sätzen. Für die Finalrunde qualifizierten sich auch Ferner und Schmidt. Schmidt unterlag in dieser Gruppe nur Meyer und Ferner und kam verdient weiter.

Eine schwere Gruppe erwischte Eichhorn, P. mit Heymann, Wenzel und Dunsch. Je 1:3 unterlag er. Die letzten beiden Spiele siegte er mit 3:0 gegen Kretschmar und Sachse (beide Prossen).
Rang vier reichte nicht für das Achtelfinale.

Hanke kämpfte in Gruppe fünf mit Benad, Viehrig, Grundig, Huss und Ferner. Es reichte aber nur zu einem 3:2 - Sieg gegen die Prossenerin und einem 3:0 gegen Benad (ebenfalls Prossen). Auf Grund des schlechteren Satzverhältnisses rangert er trotz Punktegleichstand mit Huss und Viehrig nur auf Platz 5 der Gruppe.

Thomas wurde in der Gruppe mit Altmann (Aufgabe wegen Verletzung im dritten Spiel), Ehrenreich, Endler, S. Eglin, Holland mit Siegen gegen Endler und Holland als Dritter die nächste Runde.

Von den sechs mitgereisten Copitzern erreichten mit Meyer, Schmidt und T. Eichhorn 50 % die Finalrunde.

Im Achtelfinale trat Thomas als Gruppendritter gegen Lottes als Gruppenerster an - eine Parrung, die es schon im letzten Jahr gab - an. Trotz eines streckenweise guten Spiels musste sich Thomas äußerst knapp 2:3 geschlagen geben.
Zuvor gewann er ein gegen den ebenfalls Gruppendritten Riebe.

Meyer siegte klar gegen Karsch, der nur wegen eines Satzes Vorsprung vor Keil und 1:3 - Niederlage im direkten Vergleich weiter kam. Auch Bahms, E. war mit drei Siegen punktgleich mit Karsch und Keil.

Schmidt unterlag in seinem Achtelfinale gegen den starken Gast Blumentritt.

Im Viertelfinale traf der letzte verbliebene Copitzer Meyer gegen Lottes. Licht und Schatten wechselten sich ab. Die Sätze waren knapp, den ersten verlor Meyer, im zweiten blockte er eher und konnte Lottes auch durch einige aktive Aktionen unter Druck setzen. Nach einem 1:2 - Rückstand glich Meyer noch auf 2:2 aus. Der fünfte Satz musste entscheiden. Die Führung wechselte ständig. Meyer führte bereits 10:9, ein Fehlaufschlag führte zum Ausgleich für Lottes.
Das Endresultat hieß 11:13 gegen Meyer.
Ein gutes Spiel mit dem besseren Ende für den Radebeul-Naundorfer.

Die Zuschauer, natürlich auch die Copitzer, konzentrierten sich nun auf die Halbfinale:
Wenzel - Reichel und Heymann - Lottes


Das Duell Wenzel - Reichel war geprägt von einem dominierenden Reichel, der auch seine Schwächephasen hatte, vermeintlich sichere Bälle verschlug. Am Ende jedoch ein verdienter Sieg für den Königsteiner.

Heymann zeigte ein starkes Spiel gegen Lottes, der Heymanns Angriffsschläge drei-, viermal blockte. Heymann aber machte Druck, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, griff weiter an bis Lottes den Ball nicht mehr zurückbrachte. Ein sehr schönes Spiel für das Publikum.


Im Finale kam es Vorjahresendspiel Reichel - Heymann. Zwar zeigten beide sehenswertes Angriffsspiel. Reichel ließ sich aber immer öfter zu leicht vom Tisch drängen und musste sich aus mittlerer Distanz den unwiderstehlichen Anfgriffen von Heymann erwehren.
Im Gegensatz zum Vorjahr musste sich Reichel 1:3 geschlagen geben.

Nach vier Jahren Pause (2mal Ulbrich 2005 und 2006, im letzten Jahr Reichel) erkämpfte sich Heymann den Prossener Wander-Pokal, der abschätzig auch als Nachttischlampe bezeichnet wird, wieder.

Alle Fotos des Turniers (206) gibt es zur Ansicht unter dem Link:
fotos.web.de/petereichhorn/Prossen_12072008.
Die Fotos sind durch ein Kennwort geschützt, zwei Großbuchstaben, die die übliche Abkürzung für unseren Sport sind.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Unde lerne jetze wir gutes Deutsch, du können in mein Fürma arbeiten - eieiei, was hatten dich da geritten Tippfehler - ok, passiert, aber dabei bleibs leider nicht...